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Am Antrag beteiligte Bereiche:

Universität Potsdam

Vertreten durch:

Professor Oliver Günther, PhD
Präsident der Universität Potsdam
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Universität Potsdam

Kurzprofil

Die Universität Potsdam befindet sich im Aufbruch: Das Präsidium der größten Landesuniversität Brandenburgs verfolgt konsequent einen Kurs der Qualitätssicherung und des qualitativen Wachstums. Ziel ist es, sich bis 2013 in der Spitzengruppe der mitttelgroßen Hochschulen in Deutschland dauerhaft zu etablieren und international nachhaltig an Sichtbarkeit zu gewinnen. 1991 wurde die Universität als eine Folge der Wiedervereinigung neu gegründet. Die Phase der Konsolidierung ist heute erfolgreich abgeschlossen, rasch ist die Universität mit fünf Fakultäten auf inzwischen 20.000 Studierende angewachsen, davon 10 Prozent aus dem Ausland. Oberste Priorität haben heute die Profilbildung in Forschung und Lehre sowie das Qualitätsmanagement auf allen Ebenen.

2008 wurde daher mithilfe eines strukturierten Prozesses innerhalb der Universität sowie externer Begutachtung ein Hochschulentwicklungsplan für fünf Jahre vorgelegt, der acht Profilbereiche, schwerpunktmäßig in den Naturwissenschaften, definiert und darüber hinaus die Kognitionswissenschaften als „Exzellenzbereich“ priorisiert. Der traditionell starken Lehrerausbildung in Potsdam wird zudem mit einer signifikanten Verstärkung der empirischen Bildungsforschung Rechnung getragen.

Besonderes Gewicht haben die Erd- und Biowissenschaften. Für diese Profilbereiche nutzt die Universität gezielt die nahezu idealen Rahmenbedingungen am Standort Potsdam. Denn dort sind eine Vielzahl außeruniversitärer einschlägiger Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Fraunhofer-Gesellschaft vertreten. Um sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb um Forschungsmittel und um exzellente Nachwuchswissenschaftler positionieren zu können, wurde im Januar 2009 das Forschungsnetzwerk „pearls“ – Potsdam Earth and Life Sciences mit insgesamt 18 außeruniversitären Instituten gegründet. Heute schon gibt es 40 gemeinsam berufene Professoren. Als Querschnittsangebot in IT-Systems Engineering ergänzt das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam dieses multilateral agierende Netzwerk in sinnvoller Weise.

Der vorliegende Antrag ist sichtbarer Teil von „pearls“, ein Beleg für neue, innovative Wege in der Kooperation zwischen Universität und außeruniversitären Partnern.