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PROGRESS auf dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus

 

PROGRESS hat auf dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus einen Beitrag zu Digitalen Entscheidertischen präsentiert. Unter dem Motto „Copernicus erfolgreich nutzen“ trafen sich am Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur mehr als 400 Vertreter der deutschen Wirtschaft, Behörden und Forschung, um gemeinsam Möglichkeiten der Nutzung von Sentinel-Satellitendaten zu diskutieren. PROGRESS möchte mit der Entwicklung einer neuen Visualisierungsumgebung für Satellitendaten für Anwender den Zugang zu den teilweise komplexen Geodaten erleichtern und intuitiver gestalten. Im Fiokus stehen dabei Behörden, Planungsbüros und Einsatzstäbe des Katastrophenschutzes.

Digitale Entscheidertische sind graphische Visualiserungswerkzeuge für interaktive Rauminformationen. Die Kartendarstellung auf den digitalen Tischen wird auf Grundlage des neuen weltweit verfügbaren Geländemodells aus TerraSAR-X / TanDEM-X- Daten realisiert. Das Höhenmodell stellt die beste, weltweit verfügbare Datengrundlage in 10 m-Auflösung dar. Die Ableitung von Regionen mit erhöhter Sensibilität gegenüber Naturgefahren erfolgt in erster Instanz direkt aus dem Höhenmodell (automatisierte Prozesse mit Gefährdungsanalyse). Primär sind Erdoberflächenprozesse erfassbar – insbesondere Erdrutsche, Muren, Lawinengefahr sowie Überflutung in Folge von Starkregenereignissen. Durch die Überlagerung mit weiteren Satelliten-gestützten Rauminformationen (u.a. Sentinel, RapidEye-Daten) und sekundären Rauminformationen (Klimadaten, Infrastruktur, Bevölkerung) wird eine Abschätzung von Risikogebieten erreicht.

Derzeit laufen verschiedene Pilotprojekte der PROGRESS-Partner mit Partnern der Fachhochschule Potsdam und AIRBUS zur Erstellung eines Demonstrators. Erste Einsatzgebiete sind Kolumbien und Argentinien.