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Koordinierungsbüro PROGRESS
Dr. Andreas Bergner
c/o Universität Potsdam
Institut für Erd- und Umweltwissenschaften
Karl-Liebknecht-Str. 24-25, Hs. 27
14476 Potsdam
Fon: 0331 977 5842
Fax: 0331 977 5700
E-Mail: info@earth-in-progress.de

Das PROGRESS-Konzept: Von der Forschung in die direkte Anwendung

PROGRESS hat das Ziel, die wachsende Verwundbarkeit des Mensch-Umwelt-Systems durch extreme Naturereignisse und Klimawandel zu analysieren und Werkzeuge für ein effektives Risikomanagement bereitzustellen. Hierbei werden Natur- mit Medien-, Gesellschafts- und Politikwissenschaften verknüpft.

In PROGRESS soll neben der Forschung zu den Bereichen …

 
Naturgefahren-Monitoring

 
Informationstransfer

 
Gefährungs- und Risikoanalyse

 
Präventationsmanagement


… vor allem nach Synergien und Verknüpfungsstaregien zwischen den Einzelbereichen sondiert werden. Der PROGRESS-Ansatz verfolgt das Ziel, eine echte Verknüpfung des forschungs-basierten Prozessverständnisses, über die Methoden der Informationsaufbereitung, bis hin zur Entscheidungsfindung auf politisch-administrativer Ebene zu realisieren. In diesem Bereich der Geo-Governance werden vor allem auch die Kompetenzen der Potsdamer Politik-, Sozial- und Medienwissenschaften eingebracht. In Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern und anderen Partnern aus Behörden und Regierungskreisen werden die forschungsbasierten Erkenntnisse über Naturgefahren und Risiken auch hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Verarbeitungsformen und den daraus resultierenden möglichen Lösungsansätzen zielgruppenadäquat aufbereitet, um Entscheidungsträger und Anwender zu unterstützen.

Fachwissen an junge Entscheidungsträger weiter zu geben, ist ein Hauptanliegen in PROGRESS

Geo- und Klimarisiken erfordern neue Formen naturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Forschung

PROGRESS hat den Anspruch sich langfristig als international sichtbares Kompetenzzentrum für Fragen zu Naturgefahren, Klimawandel und Geogovernance zu etablieren. PROGRESS wird dabei neue Forschungsfragen für noch nicht etablierte Forschungsrichtungen verfolgen (z.B. Quanti-fizierung von Kaskadeneffekte im Naturgefahrenbereich, entkoppelte Sensornetzwerke zum Naturgefahrenmonitoring) und in Pilotprojekten umzusetzen.

PROGRESS erhebt jedoch nicht nur den Anspruch, wissenschaftliche und technologische Bereiche der Spitzenforschung auf dem Gebiet der Naturgefahren und Georisiken weiterzuentwickeln, sondern auch deren Marktorientierung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu entfalten. Dabei stehen innovative Methoden der Satelliten-Fernerkundung und Radartechnologie, ebenso wie Aspekte der Datenerhebung (data mining) und Geovisualisierung im Vordergrund. Auf diesen Gebieten haben die Potsdamer Institutionen bereits eine beachtliche Expertise aufgebaut und international herausragende Arbeiten geleistet. Darüber hinaus sollen methodische Entwicklungen der Naturgefahren- und Georisiko-Forschung unter anderem mit Firmen des Kompetenznetzwerkes Geoinformationswirtschaft (Geokomm) in marktreife Produkte umgesetzt werden.

Die fachgerechte Aufbereitung von Forschungsergebnissen und -produkten für die Praxis des Risikomanagements ist ein wesentlicher Beitrag zur Risikominderung und damit für viele Länder, die von Naturgefahren betroffen sind, eine zentrale Vorraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Der Potsdamer Forschungs- und Technologieverbund PROGRESS wird somit einerseits wertvolle Impulse für die Spitzenforschung und technologische Leistungsfähigkeit der Region liefern und die Kompetenzen in den Bereichen Politikberatung, fachübergreifende Aus- und Weiterbildung sowie Beratung ausbauen. Hierbei stellt PROGRESS ein professionelles Portal für die Verwertung von Ergebnissen aus der Forschung und die Beantwortung externer Bedarfe bereit.